Der Soonwald-Steig Tag 2/3

Der Soonwald-Steig Tag 2/3
Nach der Mittagspause zog es mich zu einem wunderschönen Aussichtspunkt. Dort ragte ein alter Torbogen entlang, den die Tochter bestieg. Besorgt ermahnte der Vater zur Vorsicht, überwand dann aber selbst die eigene Angst und kletterte vorsichtig ebenfalls hinauf. Der Bruder stellte sich unter den Torbogen und jemand anderes machte ein Bild. An diesem Punkt fiel mir auf wie sehr wir uns von unseren Ängsten beeinflussen lassen, sie auf andere Menschen projizieren, wie viel Angst ich selbst hatte alleine loszuziehen und wie weit ich nun schon war. So wie der Vater stellte ich nach der Überwindung fest, dass es gar nicht so schlimm war, wie ich es mir ausmalte. Zumindest war das der Stand zu diesem Zeitpunkt …

Der Soonwald-Steig Tag 1/3

Bei sommerlichen Temperaturen begann die Wanderung in Kirn, der Ort in dem ich mich, wie soll es anders sein, gleich mal verlaufen habe. Das mit dem Schilder lesen wurde immerhin zum Ende der Tour hin sehr viel besser. Die Beschilderung an sich war gut, nur wusste ich überhaupt nicht in welche Richtung ich musste und fand mich prompt bei der Kryburg wieder. Die ist zwar recht nett anzusehen, doch mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich nicht auf der richtigen Route war. Die Schilder zeigten Richtung Bergen. Jetzt verstand ich auch, was der ältere Mann zu mir sagte, als er von “Bergen” sprach, als ich ihn fragte, ob es der richtige Weg nach Bingen sei. Das ich Berge vor mir hatte war mir ja schon klar und interpretierte seine Auskunft als richtig. So lief ich also den Berg wieder runter und landete erneut im Zentrum Kirn.